Arthritis im Knie, auch Osteoarthritis genannt, ist eine Entzündung des Kniegelenks in Verbindung mit einem Trauma oder der Abnutzung der Gelenke. Das Knorpelgewebe in Ihrem Knie beginnt zu brechen und lässt die Knochen des Knies bei Bewegung gegeneinander reiben.

Im Knie treffen Oberschenkel (Femur), Schienbein (Tibia) und Kniescheibe (Patella) aufeinander. An den Stellen, an denen die Knochen aufeinandertreffen, sind sie mit Knorpel bedeckt, ein komplexes und spezielles Bindegewebe, das den Knochen ermöglicht, sich problemlos aneinander zu bewegen. Knieknorpel ist ein strapazierfähiger Stoff, der es ermöglicht, dass große Kräfte durch das Ende des Oberschenkelknochens und oben durch das Schienbein übertragen werden. Er sorgt für Abfederung und ermöglicht den Knochen, sich gleitend zu bewegen.

Grundsätzlich gibt es drei verschiedene Arten an Arthritis, die in Ihrem Knie auftreten können. Post-traumatische Arthritis nach einer Verletzung am Knie; rheumatoide Arthritis in Verbindung mit einer Entzündung als Ergebnis eines überaktiven Immunsystems und Osteoarthritis – die häufigste Art. Osteoarthritis ist eine fortschreitende Krankheit, durch die der Gelenkknorpel langsam abgenutzt wird.


WER ERKRANKT AN ARTHROSE?

Da die Arthrose sich im Laufe der Jahre langsam entwickelt, ist es wahrscheinlicher, dass sie nach dem mittleren Lebensalter auftritt, allerdings ist sich die Wissenschaft einig, dass weitere Faktoren, wie z. B. Übergewicht und Vererbung, von Bedeutung sein könnten. Jedoch besteht bei Personen aller Altersstufen, die ihre Knie wiederholt belasten, das Risiko, diese Erkrankung zu entwickeln.

Die Symptome entwickeln sich in der Regel langsam. Im Laufe der Zeit können Sie beim Gehen oder Stehen Schmerzen und Steifheit im Knie, Verlust an Beweglichkeit und Knirschen verspüren und sowie Reiß- und Knallgeräusche hören, wenn das Kniegelenk belastet wird.


WIE WIRD ARTHROSE BEHANDELT?

Studien haben gezeigt, dass regelmäßige Bewegung sich positiv auf Ihre Knieschmerzen auswirken kann. Ihr Arzt rät Ihnen möglicherweise zu Schmerzmitteln, Injektionen oder auch einer Operation, wenn Sie an schweren Schmerzen oder Mobilitätsproblemen leiden. Wenn keine Untersuchung erfolgt, beschleunigt sich der Knorpelbruch jedoch soweit, bis die Situation sich zu einem Punkt verschlechtert, an dem der Knochen auf beiden Seiten des Gelenks freigelegt wird. Sobald sich die volle (Osteo)-Arthritis entwickelt hat, sind Sie für den Episealer nicht mehr geeignet, und müssen wahrscheinlich einen Gelenkersatz als Behandlungsmethode in Betracht ziehen.